Ransomware, Sextortion & Krypto-Erpressung
Krypto-Zahlungsforderungen nach Verschlüsselung, Datenabfluss, kompromittierten Accounts oder Drohungen mit Veröffentlichung.
Fallbeschreibung
Ransomware und Krypto-Erpressung unterscheiden sich von klassischen Investment-Scams: Täter drohen mit Datenverlust, Veröffentlichung, DDoS, Rufschädigung oder Gewalt. Zahlungen werden häufig in BTC, XMR, ETH oder USDT verlangt. Typische Varianten: - Ransomware verschlüsselt Gerät, Server oder Backup - Sextortion droht mit Veröffentlichung intimer Inhalte oder angeblicher Webcam-Aufnahmen - Datenleck-Erpressung nach kompromittierten Cloud-, E-Mail- oder Firmenzugängen - Schutzgeld- oder DDoS-Forderungen gegen Unternehmen Forensisch relevant sind Forderungstext, Wallet-Adresse, Deadline, Malware-/E-Mail-Artefakte, Logdaten und jede Zahlungstransaktion. Bei Unternehmen muss parallel Incident Response laufen.
Sofortmaßnahmen
- Systeme isolieren, keine Dateien löschen und Incident-Response-/IT-Sicherheit einbinden.
- Erpresserschreiben, Wallet-Adresse, Deadline, Chatportal und Hashes sichern.
- Keine privaten Seeds/Keys oder zusätzlichen Zugangsdaten preisgeben.
- Bei akuter Gefahr oder Unternehmensvorfall sofort Behörden und Rechtsberatung einbeziehen.
Beweismittel-Checkliste
- Ransom Note, E-Mails, Chatportal, Screenshots, Forderungsbetrag und Wallet-Adresse.
- TXIDs bei Zahlungen, Chain, Beträge, Zeitpunkte und Zahlungsquelle.
- Malware-Dateien/Hashes, Logdaten, betroffene Systeme und Zeitlinie.
- Kommunikation mit Tätern und etwaige Datenleck-Beweise.
FAQ
Soll man zahlen?
Kann eine Wallet-Adresse bei Ransomware helfen?
Betrugsmethoden
Betroffene Kryptowährungen
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