ICO-, Token-Pre-Sale & Exit-Scam
Token-Verkäufe, Pre-Sales, Mining-/Staking-Projekte oder Plattformen, die nach Kapitalaufnahme verschwinden oder einen Hack vortäuschen.
Fallbeschreibung
ICO-/Exit-Scams ähneln Rug Pulls, sind aber oft zentralisierter: Website, Whitepaper, Team, Roadmap, Token-Sale oder Mining-/Staking-Produkt wirken seriös, bis Auszahlungen stoppen oder die Verantwortlichen verschwinden. Typische Varianten: - Token-Pre-Sale mit gefälschter Roadmap, Fake-Team oder kopiertem Whitepaper - Exit Fraud: Betreiber sammeln Mittel und brechen Kontakt ab - Pretend Hacker: angeblicher Hack erklärt den Totalverlust - Staking-/Mining-/Node-Angebote mit festen Renditen und Referral-System Forensisch relevant sind Sale-Adressen, Smart Contracts, Website-Archive, Team-/Firma-Angaben, Zahlungsbelege und die spätere Verteilung der Funds.
Sofortmaßnahmen
- Website, Whitepaper, Teamangaben und Vertrags-/Sale-Dokumente archivieren.
- Smart Contract, Sale-Adresse, eigene TXIDs und Token-Transfers sichern.
- Behauptete Hack-/Exit-Erklärungen und Support-Kommunikation dokumentieren.
- Keine zusätzlichen Recovery-, Migration- oder Claim-Gebühren zahlen.
Beweismittel-Checkliste
- Website/Domain, Whitepaper, Pitchdeck, Teamprofile, Impressum/Firma und Social-Media-Kanäle.
- Sale-/Treasury-/Owner-Adressen, Smart Contracts, Token-Contract und Explorer-Links.
- Eigene Zahlungs- und Token-TXIDs, Beträge, Zeitpunkte und Chain.
- Mitteilungen zum angeblichen Hack, Migration, Claim, Refund oder Projektende.
FAQ
Was ist der Unterschied zum Rug Pull?
Sind Whitepaper und Teamfotos Beweise?
Betrugsmethoden
Betroffene Kryptowährungen
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