Exchange-Hack, Custody-Verlust & Plattform-Insolvenz
Verlust von Kundengeldern durch gehackte Börsen, Custody-Dienste, Wallet-Provider oder insolvente Plattformen.
Fallbeschreibung
Exchange-Hacks und Custody-Verluste unterscheiden sich von Fake-Exchanges: Es kann eine echte Plattform betroffen sein, bei der Kundengelder durch Hack, Insider-Abfluss, mangelhafte Verwahrung oder Insolvenz verloren gehen. Typische Fragen: - Waren eigene Einzahlungen on-chain sichtbar und welcher Deposit-Adresse zugeordnet? - Gibt es Auszahlungs-TXIDs, Hot-Wallet-Abflüsse oder öffentliche Incident-Adressen? - Welche Nutzerdaten, KYC-Daten, Kontostände und Support-Tickets liegen vor? - Gibt es Insolvenz-, Straf- oder Sammelverfahren? Forensisch geht es um die Verbindung zwischen Nutzerkonto, Deposit-Adresse, Plattform-Wallets, bekannten Hack-Clustern und möglichen Off-Ramps.
Sofortmaßnahmen
- Kontostand, Einzahlungs-/Auszahlungshistorie und KYC-/Accountdaten exportieren.
- Support-Tickets, Incident-Mitteilungen, E-Mails und Statusseiten sichern.
- Deposit-Adressen und TXIDs der eigenen Einzahlungen dokumentieren.
- Fristen in Insolvenz-, Straf- oder Claims-Verfahren prüfen.
Beweismittel-Checkliste
- Account-ID, registrierte E-Mail, KYC-Status und Export der Transaktionshistorie.
- Deposit-Adressen, TXIDs, Beträge, Chains und Zeitpunkte.
- Plattformmitteilungen, Incident Reports, Support-Tickets und Screenshots.
- Nachweise über Forderungsanmeldung, Insolvenzverfahren oder Behördenkontakte.
FAQ
Ist ein Exchange-Hack dasselbe wie ein Fake-Exchange?
Was brauche ich, wenn die Plattform offline ist?
Betrugsmethoden
Betroffene Kryptowährungen
Sind Sie betroffen?
Melden Sie Ihren Fall, um in unsere Statistik aufgenommen zu werden und Updates zu erhalten.
Fall meldenSuchbegriffe
Diskussion(0)
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.
Anmelden